Ferien, Reisen und Sport

Auf dieser Seite finden Sie viele nützliche Tipps. Gerne stellen wir für Sie auch eine individuelle Reise- und Sportapotheke zusammen.

Während der Reise
genügend trinken als Vorbeugung gegen Thrombose, die Füsse und Beine öfters aktiv bewegen, ev. Thrombose-Reisestrümpfe anziehen

Impfungen
je nach Land gelten andere Vorschriften und Empfehlungen. Wenden Sie sich an uns oder nehmen mit Ihrem Hausarzt frühzeitig Kontakt auf.

Reisekrankheit, Übelkeit
frische Luft, Pfefferminze, Medikamente (Antiemetika wie Stugeron und Motilium)

Durchfall
Wasser nur gefiltert, gekocht oder abgepackt trinken oder verwenden. Ebenfalls bei Früchten, Salaten, rohem Fisch, Glacé etc. aufpassen. Wenn es trotzdem zu Durchfall kommt beraten wir sie gerne in Bezug auf Medikamente.

Sonne und Sonnenschutz
Sonne ist sehr wichtig für unser Wohlbefinden und für die Bildung von Vitamin D. Unverzichtbar ist allerdings ein guter, ausreichender Sonnenschutz je nach Exposition und Hauttyp.Vermeiden Sie das Sonnenbad zwischen 11h und 15h, tragen Sie Sonnenschutzmittel häufig auf, auch bei „wasserfesten“ Produkten mind. 30 Minuten vor der Sonnenexposition und wählen Sie für Kinder eine Bekleidung mit Lichtschutz. Säuglinge gehören generell nicht an die Sonne. Wir beraten Sie gerne ausführlicher.

Verbrennungen oder Verbrühungen
Kühlen Sie so rasch als möglich während mindestens 15 Minuten mit fliessendem Wasser oder Umschlägen. Passen Sie die Temperatur an. Vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Personen darf die Temperatur nicht zu kalt sein wegen der Gefahr der Unterkühlung. Es reicht, wenn das verwendete Kühlmittel Zimmertemperatur hat, wenn genügend lange gekühlt wird. Je nach Verbrennungsgrad ( 1. Grad: gerötete Haut;  2. Grad: Blasenbildung; 3. Grad: offene Blasen und tiefere Hautschäden) empfehlen wir eine Beratung in unserer Apotheke oder einen Besuch beim Arzt.

Vergiftungen
Gifte können auf ganz verschiedene Arten zu Schädigungen führen. Sie können eingenommen, eingeatmet werden oder auch über die Haut zu Reaktionen führen. Je nach Schweregrad und Reaktion der betroffenen Person gibt es verschiedene Möglichkeiten der ersten Hilfe. Bei Patienten mit fehlendem oder eingeschränktem Bewusstsein ist sofort über die Notfallnummer 144 zu alarmieren – Bewusstlosenlagerung ( vor allem Kopfhaltung beachten, leicht überstreckt, geöffneter Mund als tiefster Punkt damit die Atemwege möglichst offen sind)  Wenn keine Einschränkungen von Atmung, Kreislauf und Bewusstsein erkennbar sind empfiehlt es sich vor der Abgabe von Flüssigkeiten oder Hausmitteln das Tox-Zentrum in Zürich über die Nummer 145 um Rat zu fragen.

Verhütung
Auch in der Ferienzeit sollte man an die Verhütung denken. Sei es der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten mit Kondomen oder die Verwendung der gewohnten Verhütungsmittel. Zeitverschiebung, Durchfall und die Verwendung von Antibiotika können die Wirkung der Pille verringern!

Blasen
Blasen lassen sich mit entsprechenden Produkten ( Blasenstick), speziellen Socken ohne Nähte oft verhindern.  Kommt es dennoch zur Bildung von Blasen, empfehlen wir folgendes Vorgehen: Geschlossenen Blasen lassen Sie wenn immer möglich geschlossen lassen. Offenen Blasen, sind zu desinfizieren und mit speziellen Hydrocolloid-Pflastern zur Schmerzstillung und Heilung zu behandeln. 

Wunden
Die Wunde wird je nach Verschmutzung unter laufendem Wasser ausgewaschen und anschliessend desinfiziert.  Mit Wundverschluss-Streifen (Steri-Strip) oder bei Schürfungen mit einem wundheilfördernden Gel oder einer Creme erfolgt die weitere Behandlung. Mittels einer nicht klebenden Wundauflage wird die Wunde abgedeckt. Bei Verletzungen über Gelenken, im Intimbereich, im Gesicht oder Wunden bei Säuglingen und Kleinkindern sowie älteren Personen empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt oder eine Beurteilung in der Apotheke.

Sport
Bewegung macht gute Laune und hilft erst noch gegen eine Gewichtszunahme in den Ferien ;-). Wenn trotzdem etwas passiert  wie Verstauchungen, leichte Zerrungen und ähnliches, empfiehlt sich das Vorgehen nach dem PECH-Schema.

  •  P wie Pause (weitere Belastungen vermeiden)
  •  E wie Eis ( kühlen verengt die Blutgefässe und verringert ein Anschwellen und den Bluterguss)
  •  C wie Kompression (ein Stützverband schont die betroffenen Gelenke oder Muskeln)
  •  H wie Hochlagern ( höhere Lagerung lindert die Schmerzen und führt schneller zu einem Abschwellen der betroffenen Partie)